Die Aussprache

Die Aussprache unserer Mundart kann naturgemäß nur dann lautgetreu sein, wenn man sie so schreibt, dass ähnlich klingende Laute für alle Leser sauber unterscheidbar sind. Das muss sowohl für Mundartsprecher als auch für Nicht-Mundarsprecher gelten!

Hier wird – wegen der gebotenen Kürze – in völlig zusammenhanglosen Sätzen demonstriert, wie die Schreibweise von Jürgen Piwowar für Unterscheidbarkeit der Laute sorgt. Dieser Text hat das ausschließliche Ziel, Ihnen alle in der Steinbacher Mundart vorkommenden Vokallaute bzw. Diphtonge darzustellen, und zwar in blau. Alle Laute sind nur beim ersten Vorkommen in diesem Text hervorgehoben:

Sprechbeispiel: Audio

Dea Mann ean di Frah blajwea hau geäeann eamueahl deahoahm. Heh will noch dsejea Nähl auseam Schaueandoaeahr earausdsäjea, däj di Boauwea aus eam Doaerf eanieann geahahchea harrea. Soaj Frah hoeadd Hoassea oh. Sea schdidd ohm Häeahd, kochd Bieahn ieann ean doaud dea Däggel earoabb. Dea Obba gidd offs Boahmschdegg. Deas Mahdschea schbihld ean sischd soaj Flöhd ean dea Beggseaöffnear. Dea Boaub fojread deas Wuddsi medd Deggwueadds. Di Függs soaj schlau. Off dea Bühn gebbds mih Luh wäj deahinnear. Moaeann ieass ahch noch ean Doahch dsoaum fajean!